Artikel #942 vom 12.02.2018
Denn eindeutig senken Statine den gemessenen Cholesterin-Spiegel. Auch bei Kindern.
Ursache? Hintergrund? Ganz einfach: HFCS. Abkürzung für High Fructose Corn Syrup, also Zuckersirup aus Mais. Vom Staat subventioniert. Besteht aus
Also ganz ähnlich wie unser Tafelzucker. Entscheiden ist hier der Anteil an Fructose.
Süßes Obst war schon immer Teil der menschlichen Ernährung. Im Herbst. In zwei Wochen. Wenn die Beeren reif waren. Aber nicht tagein, tagaus, das ganze Jahr. Wenn ALDI oder LIDL liefert.
Im Unterschied zu Glucose kann Fructose eben nicht „normal verstoffwechselt“ werden, sondern wird in der Leber zu Fett-Partikeln umgewandelt. Das wiederum führt zu Insulinresistenz, Diabetes, Bluthochdruck und Herzkrankheit.
Diese Fructose ist die Ursache des erhöhten Cholesterines bei Kindern. Natürlich kein Problem: Dafür gibt es ja Statine.
Tatsächlich hat 1998 die amerikanische Akademie von Kinderärzten ein Komitee eingesetzt, was sich mit dieser Frage beschäftigte, und Richtlinien veröffentlichte, wie Kinder mit Statin behandelt werden könnten.
Skandal. Es kam heraus, dass Doktor Daniels, einer der Co-Autoren, von der Firma Merck bezahlt wurde. Merck stellt Statine her.
Immer noch existiert die CD mit 2000 griechischen Namen. Die Creme der Politiker, von Geschäftsleuten. Immer wenn Brüssel Milliarden-Zahlungen anwies, wurde das Geld weitergeleitet auf Schweizer Konten. Auch die Konten sind bekannt. Irgendwas passiert? Nö.
Daher mein: Na und?
Wenn Sie mal kurz die Nebenwirkungen der Statine nachlesen, wissen Sie, weshalb manche deutschen Ärzte das Verschreiben dieser Droge für kriminell halten. Das schönste daran: Es gibt keinerlei medizinische Studien, die irgendeinen Vorteil der Statin-Behandlung bei Kindern bewiesen hätte. Keine!
Vorsicht: Bevor Sie sich aufregen. Bevor ich mich noch mehr echauffiere. Auslöser der Story war Mais-Sirup. Zucker. Süß. Auch Sie lieben Süßes. Die meisten von Ihnen sind ebenfalls abhängig. Also: Wer wirft den ersten Stein?
Vorsicht, Vorsicht. Bevor Sie widersprechen. Eiweißpulver habe ich vor 27 Jahren selbstverständlich ohne Zucker, ohne Süßstoff für Seminarteilnehmer eingeführt. Ihr Kommentar? „Zumutung“. „Tapetenkleister“. Sie haben mich damals zutiefst gekränkt.
© 2024 Dr. Ulrich Strunz