Artikel #978 vom 01.10.2018
Hat mir damals eingeleuchtet. Habe ich vertreten auch dann noch, als längst andere, klügere wie z.B. Frau Ulrike Gonder es besser wussten.
Dabei hatte ich mit meiner Meinung ja den Segen der US-Ernährungsbehörden genauso wie den der DGE. Die Story, wie diese falsche Meinung zustande kam, gelenkt wurde, mit Täuschungen und Tricks durchgesetzt wurde, ist ein wahrer Krimi. Können Sie hier und da schon in Teilen nachlesen.
Öffentlich wurde die endgültige Richtigstellung, dass nämlich gesättigte Fette, tierische Fette eben nicht tödlich seien, keinen Herzinfarkt verursachen, durch die Titelstory im Time-Magazin „eat butter“.
Wissen Sie was? Lassen Sie uns doch einfach noch einmal ganz von vorne beginnen. Bei den Grundlagen. Bei Fakten, die die Gemüter beruhigen und anwärmen. Bauernhof-Kultur. Die ist mir am liebsten. Darf ich?
Zusammenfassend mag man sagen: Es ist schwierig, zu akzeptieren, dass z.B. in einem Steak die enthaltenen 39% gesättigte Fettsäuren das Herz-Kreislaufsystem schädigen sollen, während die 61% ungesättigte Fettsäuren das Herz schützen sollen. Dabei interessant zu erfahren, dass das Fett eines Steaks 10 von 13 Vitaminen und 16 Mineralien bietet.
Falls einiges vom obigen für Sie neu war: Fakten über Ernährung können alle Ernährungs-Richtlinien zum Gespött machen.
Sie werden in naher Zukunft mehr über Fett hören und erfahren. Der Grund? Im Februar 2018 (man höre und staune) hat doch wirklich das „US-Departement of Agriculture and Health and Human Services“ öffentlich, hilfesuchend um Beantwortung der Frage gebeten:
„Was ist die Beziehung zwischen dem Konsum von gesättigten Fettsäuren und dem Risiko für Herzerkrankung?“
Seit 50 Jahren dachte ich, die Frage sei beantwortet und verlässliches Lehrbuch-Wissen. Ich habe mich fürchterlich getäuscht. Wieder einmal.
© 2024 Dr. Ulrich Strunz